6 Gründe, die das Abnehmen am Bauch erschweren

Hast du bereits verschiedenste Diäten und Mittel ausprobiert, um die unschönen Fettpölsterchen am Bauch loszuwerden? Trotz gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und viel Wasser kannst du dein Wunschziel nicht erreichen? Warum ist es so schwierig, die Fettreserven am Bauch wieder abzubauen?

In unserem heutigen Beitrag gehen wir diesen Fragen nach und nennen verschiedene Gründe, damit auch du erfolgreich abnehmen kannst.

1. Du verzichtest komplett auf Fett?





Viele verzichten fast völlig auf Fett, da sie denken, so schneller abzunehmen. Doch ist dies wirklich nötig und auch gesund? Die Antwort ist nein. Anschließend erklären wir dir warum.

• Fette sind lebenswichtig, entscheidend ist jedoch, welche Art von Fett verzehrt wird. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind beispielsweise für den Organismus unentbehrlich.
• Wenn du Fettsäuren durch Kohlenhydrate ersetzt, kannst du damit langfristig kein Bauchfett reduzieren.
• Auch zur Gewichtsreduktion benötigt der Körper gesunde Fettsäuren, die beispielsweise in Avocados, Olivenöl oder Nüssen zu finden sind. Baue diese täglich in deinen Ernährungsplan ein, sie wirken auch sehr sättigend.

2. Fühlst du dich unmotiviert, gestresst oder traurig?





Bei einer Abnehmkur kommt es oft zu Gemütsschwankungen oder Traurigkeit. Ein emotionales Chaos entsteht durch den Wunsch, eine bessere Figur zu erreichen, denn oft müssen dabei zusätzlich zum alltäglichen Stress noch Opfer gebracht und Hungergefühle ertragen werden.

Nach einer Studie des Rush University Medical Center von Chicago (USA) ist es gewöhnlich, dass Frauen, die an Traurigkeit oder Depressionen leiden, am Bauch eher Fettpolster ansetzen.

Vergiss also nicht: Der Gemütszustand ist ebenso wichtig, wie eine adäquate Ernährung.

3. Was hat Magnesium mit Speck am Bauch zu tun?





Wir haben schon mehrfach über die Wichtigkeit dieses Minerals berichtet. Wusstest du, dass Magnesium auch beim Abnehmen eine bedeutende Rolle spielt?

• Magnesium reguliert die Blutzucker- und Insulinwerte.
• Dieses Mineral ist in Nüssen (z. B. Mandeln), Hülsenfrüchten oder Getreide zu finden. Manchmal kann auch ein Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

4. Konsumierst du Light-Getränke?





Du solltest Erfrischungsgetränke auf keinen Fall durch Light-Produkte ersetzen, denn diese führen nur zu noch mehr Fettpölsterchen am Bauch.

Wenn du abnehmen möchtest, solltest du komplett auf Erfrischungsgetränke – auch auf Light-Produkte! – verzichten, diese führen nämlich zu Blähungen.

5. Du bist älter als 50 und betreibst keinen Sport?





Ab dem 50. Lebenesjahr verändert sich der Körper und der Stoffwechsel, deshalb fällt es mit zunehmendem Alter schwieriger, Fett abzubauen. Achte deshalb auf eine ausgewogene Ernährung und tägliche sportliche Aktivitäten. Empfehlenswert ist insbesondere aerobisches Training, um das Herz und die Lungen zu aktivieren und die Körperfunktionen zu verbessern.

Dabei verwendet der Körper die Fettpölsterchen am Bauch als Energiequelle und so fällt Abnehmen leichter. Zweifle also nicht daran, täglich zu spazieren, zu laufen, Fahrrad zu fahren, zu tanzen… es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die auch Spaß machen.

6. Ist deine Ernährung bung und vielfältig?





Eine neuere Studie der Zeitschrift The Journal of Nutrition erklärt, dass Menschen, die täglich ausreichend rote, orange und gelbe Lebensmittel einnehmen, weniger Fettpölsterchen am Bauch anlegen.

Um welche Lebensmittel handelt es sich dabei?

• Zitrone
• Orange
• Grapefruit
• Rote Paprika
• Wassermelone
• Erdbeeren
• Rote Trauben
• Ananas
• Kürbis
• Papaya
• Möhren

Beachte diese Tipps in deinem Alltag, damit auch du deine Zeile erreichen kannst. Eine gesunde Ernährung, Motivation, Willenskraft und ein positives Lebensgefühl machen alles gleich viel einfacher.

Du solltest nicht vergessen, dass Bauchfett langfristig auch negative Folgen für die Gesundheit haben kann und eine häufige Ursache für einen Herzinfarkt darstellen. Beginne also noch heute, mit der Umsetzung dieser nützlichen Ratschläge.