7 interessante Dinge, die im Schlaf passieren

Wenn wir schlafen ist unser Körper trotzdem aktiv. Weißt du, was in dieser Zeit in deinem Organismus vorgeht? Du wirst staunen!

Zu den Grundbedürfnissen des Körpers zählt der tägliche Schlaf. Meist werden 8 Stunden empfohlen, auch wenn diese Zeit von Person zu Person variieren kann. In dieser Zeit repariert sich der Organismus und tankt neue Energie, um den nächsten Tag in optimaler physischer und geistiger Verfassung beginnen zu können.

Was jedoch sehr wenige wissen ist, dass in der Schlafphase verschiedene kuriose Dinge passieren, die nicht nur die Schlafqualität sondern auch den allgemeinen Gesundheitszustand beeinflussen.

Es ist falsch zu denken, dass mit dem Schlaf auch alle körperlichen Aktivitäten ruhen. Auch wenn uns dies nicht bewusst ist, werden in dieser Zeit vom Organismus verschiedene Funktionen synchronisiert und auch sehr kuriose Prozesse durchgeführt.

Anschließend erfährst du mehr über Dinge, die im Schlaf passieren. Du wirst staunen!

1. Augenbewegung





Schätzungsweise durchlaufen wir während des Schlafes fünf Phasen, die tiefste Schlafphase wird auch als REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) bezeichnet. Charakteristisch für diese Phase ist die schnelle Augenbewegung nach einem bestimmten Bewegungsmuster, an die man sich nach dem Aufwachen nicht mehr erinnern kann.

Diese Phase wird ungefähr 90 Minuten nach dem Einschlafen erreicht. Sie nimmt bei Erwachsenen durchschnittlich 20% der gesamten Schlafzeit ein. Die genauen Ursachen oder Bedeutung der REM-Phase ist noch nicht ausreichend erforscht, man vermutet jedoch, dass diese auf eine neuronale Stimulation zurückzuführen sein könnte.

2. Wachstumshormone werden produziert



Einer der Gründe, warum eine gute Schlafqualität so wichtig ist, ist die Produktion des Hormons HGH, auch als Wachstumshormon bekannt, das nötig ist, um Gewebe, Knochen und Muskeln zu regenerieren. Gerade für Kinder in der Entwicklungsphase ist dieses Hormon von größter Bedeutung.

Das Wachstumshormon wird auch benötigt, um einen niedrigen Blutzuckerspiegel und den Stoffwechsel zu regulieren.

3. Nieren



Während des Tages arbeiten die Nieren, um Schadstoffe aus dem Blut auszufiltern und Harn zu produzieren.

In der Nacht verlangsamt sich diese Aufgabe, es wird vergleichsweise weniger Harn produziert als tagsüber. Deshalb ist es normalerweise nicht nötig, in der Nacht für einen Toilettenbesuch aufzustehen. Am nächsten Morgen ist der Harn meist etwas dunkler als normal.

4. Zähneknirschen





Dieses Symptom kann durch Stress verursacht werden, oder auch weil die Zähne nicht richtig angeordnet sind.

Der Fachausdruck für nächtliches Zähneknirschen lautet Bruxismus. Dabei kommt es zum Teil auch zu Kieferschmerzen und Zahnbeschwerden.

Es ist deshalb wichtig, einen Zahnarzt zu konsultieren, denn langfristig können durch den Druck auf die Zähne Schäden entstehen.

5. Brüske Bewegungen



Das ist allen von uns schon passiert: Beim Einschlafen kommt es ganz plötzlich zu einer unerwarteten Zuckung.

Beim Übergang zwischen Wach- und Schlafzustand kann das vorkommen, das ist kein Anlass zur Sorge. Ganz geklärt sind die Ursachen dafür allerdings noch nicht, doch man vermutet, dass das Gehirn in dieser Übergangsphase, wenn sich der Körper und die Muskeln entspannen, dies als Kontrollverlust beziehungsweise Fall interpretiert, den es auszugleichen gilt.

Dieses Phänomen wird auch als hypnotischer Impuls bezeichnet und kommt normalerweise nur während des Einschlafens vor.

6. Das Gehirn eliminiert alles, was nicht gebraucht wird



Das glymphatische System ermöglicht es dem Gehirn, Informationen die tagsüber gespeichert werden, in der Nacht zu analysieren und all jene zu eliminieren, die nicht benötigt werden.

Dieses „Entwässerungssystem“ hilft dem Zentralnervensystem auch, Abfallstoffe, wie beispielsweise extrazelluläre Eiweiße, überschüssige Flüssigkeit sowie unnötige Stoffwechselendprodukte, auszuscheiden.

7. Starre und Bewegungsunfähigkeit im Schlaf





Fast jeder erlebt diese Erfahrung irgendwann in seinem Leben, manche öfter als andere. Dazu kommt es in der tiefsten Schlafphase, in der ein unangenehmes Gefühl der Unbeweglichkeit entsteht, während man sich darüber bewusst ist, dass man träumt.

Dieses Phähnomen, das auch als Schlafparalyse bezeichnet wird, ist furchterregend, da es meist von schrecklichen Albträumen begleitet wird und man sich dabei unfähig fühlt zu entkommen.

Abschließend noch eine Frage: Wusstest du, dass man auch während des Schlafes Energie konsumiert?

Alle körperlichen Aktivitäten in der Schlafphase benötigen Energie und beeinflussen deshalb auch das Körpergewicht. Aus diesem Grund haben Personen mit Schlafstörungen meist auch die Tendenz zu Übergewicht oder Fettleibigkeit.