7 medizinische Eigenschaften von Zimt, die jeder kennen sollte

Wusstest du, dass Zimt Wirkstoffe beinhaltet, welche die Motorik von Parkinson-Patienten verbessern und die Anhäufung von Proteinen hemmen, die Alzheimer verursachen könnten?

Zimt ist eines der bekanntesten Gewürze und wird wegen seines erlesenen Geschmacks und Aromas auf der ganzen Welt verwendet. Seit über 1000 Jahren benutzt man Zimt in der Parfümerie, in der Aromatherapie, als Weihrauch und in der Medizin.

Hunderte Studien haben mittlerweile die wertvollen Inhaltsstoffe von Zimt für die Ernährung bestätigt und empfehlen einen gemäßigten Konsum.

Tatsächlich verwendet die Pharmaindustrie Zimt für die Herstellung von verschiedenen Medikamenten und Behandlungen, um gewissen Leiden vorzubeugen oder diese zu lindern.

Jedoch bevorzugen viele Zimt in seinem Naturzustand, um so am besten von allen Vorteiln zu profitieren.

Anschließend stellen wir 7 medizinische Eigenschaften von Zimt vor, die ihn zu einem der gesündesten Gewürze machen.

1. Schützt dein Herz





Signifikante Anteile an Ballaststoffen und Kalzium sind Hauptgründe dafür, dass Zimt die Gesundheit unseres Herzens schützt.

In gemahlener Form enthält er pro Löffel ca. 4 Gramm an Ballaststoffen und 78 mg an Kalzium.

Diese wichtigen Nährstoffe tragen dazu bei, Gallensalze zu binden und zu entfernen, was Zellschäden im Darm und verschiedenen Arten von Krebs vorbeugt.

Weiters fördert Zimt die Reduktion eines hohen Cholesterinspiegels und kann das Risiko der Entwicklung von Krankheiten des kardiovaskulären Systems mindern.

2. Zimt wirkt entzündungshemmend



Entzündungen übernehmen eine wichtige Funktion im Kampf gegen Infektionen und bei der Reparatur von Gewebeschäden.

Wenn diese jedoch chronisch auftreten, können dadurch verschiedene Krankheiten entstehen, welche die Lebensqualität einschränken.

Zimt ist ein wirkungsvolles entzündungshemmendes Naturmittel und kann dabei helfen, diesen Prozess zu regulieren und Leiden zu lindern bzw. zu vermeiden.

3. Reguliert den Zuckeranteil im Blut





Vor einiger Zeit wurde herausgefunden, dass die im Zimt enthaltenen Wirkstoffe den Blutzucker erheblich reduzieren können.

Zimt wirkt sich bei Insulinresistenz positiv aus und hat auch die Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Er enthält wertvolle Verdauungsenzyme, welche die Menge an Glucose reduzieren, die nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel in den Blutkreislauf gelangt.

Auch enthält er eine Substanz, welche die Funktion von Insulin in den Zellen imitiert, was die Aufnahme von Glucose verbessert und diese später in Energie umwandelt.

Personen mit Diabetes Typ 2, die Zimt konsumieren, könnten ihren Blutzucker zwischen 10 und 29 % reduzieren. Die empfohlene Dosis von Zimt variiert zwischen 1 und 6 g täglich.

4. Verbessert deine kognitiven Fähigkeiten



Das vom Zimt verbreitete Aroma kann die kognitiven Prozesse positiv beeinflussen, genauso wie Rosmarin.

Darüber hinaus beinhaltet dieses Gewürz zwei Wirkstoffe, welche allem Anschein nach die Akkumulation von Proteinen im Gehirn unterdrücken, was Patienten mit Alzheimer zugutekommt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Zimt dabei hilft, die Neuronen zu schützen und gleichzeitig den Anteil an Neurotransmittern normalisiert und die motorische Funktion von Personen mit Parkinson verbessert.

5. Zimt ist antimikrobiell





Zimt beinhaltet antimikrobielle Substanzen, welche die Fähigkeit haben, das Wachstum von schädlichen Bakterien, Pilzen und Hefepilzen inklusive des Pilzes candida albicans, zu bremsen.

Sowol die äußerliche als auch die innerliche Anwendung können sehr effektiv für die Behandlung von Infektionen und Krankheiten sein, das Bakterium E. coli (Escherichia coli) eingeschlossen.

6. Wirkungsvolles Antioxidantium



Zimt rangiert in den Top 10 der wirkungsvollsten Antioxidantien, die man finden kann. Platz 7 verdankt er seiner Wirkung gegen oxidativen Stress, welcher durch freie Radikale verursacht wird, die wiederum Auslöser von Krebs und anderer chronischer Störungen sind.

Es darf auch nicht vergessen werden, dass Antioxidantien gut für den ganzen Körper sind und eine wichtige Rolle in der Reparatur von Hautschäden und Organen spielen.

7. Hilft bei prämenstruellen Beschwerden





Zimttee kann dazu beitragen, die Beschwerden des prämenstruellen Syndroms zu mildern.

Das darin enthaltene Magnesium hilft Frauen, vor und während der Menstruation mit Stimmungsschwankungen und Magenkrämpfen besser umzugehen.

Was du jedoch unbedingt beachten solltest!



Obwohl Zimt ein sehr gesundes Lebensmittel ist, darf er nicht von Schwangeren und Kindern unter 2 Jahren konsumiert werden.

Auch sollte Zimt nicht gemeinsam mit Blutgerinnungsmitteln, sogenannten Antikoagulantia, zu sich genommen werden, diese könnte schädliche Wirkungen haben.

Allgemein betrachtet sollte der Konsum von Zimt gemäßigt und in kleinen Mengen erfolgen, da es sonst zu Irritationen in der Mundschleimhaut, Atmungsnot und krampfartigen Anfällen kommen könnte.