Den Mut manchmal zu verlieren ist normal, Pessimismus ist jedoch fehl am Platz

Pessimismus kann alle Lebensbereiche beeinträchtigen und paralysieren. Es ist wichtig, Unterstützung bei Familie und Freunden zu suchen und sich helfen zu lassen.

Wer hat nicht schon einmal den Mut oder die gute Laune verloren? Das ist ganz normal und kommt recht häufig vor. Doch Pessimismus und Niedergeschlagenheit sind etwas ganz Anderes.

Der Pessimismus wirkt sich sehr negativ aus und kann das Leben kompliziert gestalten. Dazu kommt, dass wir uns meistens gar nicht oder erst zu spät darüber bewusst werden. Wer sich einmal zu einem Pessimisten entwickelt hat, braucht einiges an Kraft und Anstrengung, um aus diesem negativen Zustand wieder zu entkommen.

Wenn sich eine normale Situation negativ entwickelt



Tatsache ist, dass Entmutigung und Niedergeschlagenheit mit Pessimismus eng verwandt sind. Wie kommt es dazu? Wenn der negative Zustand länger als gewöhnlich anhält, können wir zu Pessimisten werden.



Den Mut oder die gute Laune zu verlieren ist nicht automatisch schlecht, jedem kann dies passieren. Diese Situation gibt dir die Möglichkeit, deine Kräfte zu aktivieren, um der Lage wieder Herr zu werden und gestärkt zum Alltag zurückzukehren.

Doch nicht immer ist es einfach, Niedergeschlagenheit oder ein Stimmungstief zu überwinden. Die Lebensumstände können oft ganz schön kompliziert sein, manchmal ist kein Hoffnungsschimmer zu erblicken, sondern nur dunkle Wolken über uns.

Solche Situationen stimmen uns schnell pessimistisch.

Vielleicht denkst du, dass das gar nicht so schlimm ist, doch in Wahrheit verändert der Pessimismus viele Dinge. Anschließend erfährst du mehr darüber.

Veränderte Sichtweise



Der Pessimismus verändert deine Sichtweise über das Leben und alles, was dich umgibt. Plötzlich siehst du alles schwarz und wirst dir auch darüber bewusst, dass du nur noch die negativen Seiten des Lebens siehst. Doch du findest die Türe nicht, um aus diesem Teufelskreis wieder auszubrechen.

Wenn du von Pessimismus umhüllt bist, siehst du keine Möglichkeit, diesem zu entkommen. In dieser Situation ziehen viele Chancen einfach an dir vorbei. Der Grund dafür ist Angst.

Veränderte Hörweise



Wenn du dich in einem Stimmungstief befindest, wird dein Gehör insbesondere Negatives heraushören. Wenn jemand etwas Schlechtes erwähnt oder dir unfreundlich antwortet, wird dies deinen Pessimismus und dein Wohlbefinden wesentlich stärker beeinträchtigen als im Normalzustand.



In dunklen Zeiten hört man sich selbst diese oder ähnliche Sätze sagen: „Niemand schätzt mich“, „Früher oder später musste das ja passieren“, „Niemand hilft mir“, „Alle sind gegen mich“… damit nimmst du dir noch den letzten Mut und dein Pessimismus entfaltet sich ungestört.

Veränderte Sprechgewohnheiten



Du hörst Negatives und siehst die Dinge mit anderen Augen, doch das ist noch nicht alles: Auch deine Art zu sprechen verändert sich. Traurige Worte voller Schmerz sind an der Tagesordnung. In diesen spiegeln sich deine pessimistischen Gedanken wider, deine negative Einstellung allem und jedem gegenüber.

Doch was kann man dagegen tun? Zwinge dich dazu, positive Worte auszusprechen, denn nicht alles ist schwarz. Du musst deine Augen öffnen, um zu sehen!

Veränderungen persönlicher Beziehungen



Der tiefe Pessimismus verändert auch deine Beziehungen zu anderen Personen. Vielleicht hast du keine Lust mehr außer Haus zu gehen, oder du steckst deine Freunde mit deinen negativen Gedanken an, in die du gehüllt bist.

Diese Distanz macht dich einsam und ist alles andere als gut für dich. Versuche, mit deiner Familie und deinen Freunden über deine Probleme zu sprechen, versuche, mit ihnen eine schöne Zeit zu verbringen, anstatt dich von ihnen abzuwenden.

Familie und Freunde können dir am besten gegen den Pessimismus und das Stimmungstief helfen.

Gefahr für deine Zukunft



Traurigkeit, Pessimismus und Hoffnungslosigkeit blockieren und lähmen dich. Du bist nicht mehr fähig, dein Leben zu meistern, lässt Chancen verstreichen und verpasst viele Gelegenheiten, in denen du etwas mehr von dir selbst geben müsstest.

Du hast keine Lust, nichts motiviert dich, nichts ist attraktiv für dich. Du siehst einfach zu, wie der Erfolg an dir vorbeizieht und fühlst dich dabei noch schlechter.

Strenge dich an, nimm all deine Kräfte und kämpfe, um dieser Situation zu entkommen! Bitte deine Liebsten um Hilfe, damit sie dich unterstützen und dir zeigen können, die Welt mit anderen Augen und viel positiver zu sehen.



Wie bereits erwähnt, haben wir alle bessere und schlechtere Tage, doch das Wichtigste dabei ist, aus dem Tief wieder herauszufinden. Wenn du diese negative Einstellung lange Zeit zulässt, vergiftest du dich damit selbst, verlierst viele Chancen und auch Freunde… Du wirst grau und apathisch.

Lerne, deine Probleme anderen mitzuteilen und zu bewältigen. Dein Blickpunkt ist nicht der einzige und gerade in diesem negativen Augenblick fehl am Platz. Erlaube deinen Mitmenschen, dir die Augen zu öffnen! Kämpfe gegen die Dunkelheit, die dich umgibt und konsumiert.

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