Du bist oft müde? Vielleicht ernährst du dich falsch!

Müde? Schlafmangel ist der häufigste Grund für Müdigkeit, zum anderen steckt auch oft eine Mangel- oder Fehlernährung dahinter. Wenn dem Körper bestimmte Vitamine und Mineralstoffe fehlen, ist Müdigkeit ein Symptom dafür.

Lasse dich im Zweifel vom Arzt auf Mineralstoffmangel (z.B. Eisen / Ferritin) untersuchen! Zusätzlich solltest du auf deine Ernährung achten und dir selbst einige Fragen dazu stellen.

Müde durch Essen



Generell ist es so, dass dein Körper Blut in deinen Verdauungstrakt pumpt, um das, was du gerade gegessen hast, optimal zu verdauen. Das Blut fehlt dir dann im Kopf und du wirst müde.

Grundsätzlich sollte daher eine Mahlzeit, nach der du fit und wach sein möchtest (zum Beispiel das Mittagessen), leicht verdaulich und gut bekömmlich sein. Grundsätzlich sind das alle pflanzlichen Lebensmittel und fettarme Milchprodukte. Je weniger „Arbeit“ dein Körper mit der Verdauung hat, desto wacher bist du nach der Mahlzeit.

Pflanzliche Kost wie Obst und Gemüse wird in der Regel schneller und besser verdaut als Fleisch. Fleisch braucht einfach länger, bis der Körper es in alle seine Bestandteile zerlegt und komplett verdaut hat. Das macht müde, denn es kostet deinen Körper richtig Arbeit. Ein Gemüseeintopf, eine Gemüsesuppe, ein frischer Salat oder eine Milchspeise sind leicht verdaulich und belasten daher weniger.



Trinkst du genug?



Wer nicht genug trinkt, der hat ein nicht gerade fließfreudiges Blut. Wer genug trinkt, erhält sein Blut schön fließfähig und sorgt dafür, dass das Gehirn (und alle anderen Körperzellen) optimal mit dem versorgt ist, was es braucht.

Das ist in erster Linie Sauerstoff, um wach zu bleiben. Genug kalorienfreie Getränke trinken beugt also effektiv Müdigkeit vor! Wenn du daran auch bei den Mahlzeiten denkst, wirst du merken, dass du nach einer leicht verdaulichen Mahlzeit mit einem großen kalorienfreien Getränk frischer und wacher bist als sonst.



Nimmst du genug Magnesium auf?



Magnesium wirkt auf die Synapsen der Nervenzellen ähnlich wie andere, verschreibungspflichtige Antidepressiva und wird in vielen Fällen sogar von Ärzten zur unterstützenden Behandlung bei depressiven Verstimmungen empfohlen.

Auch wer unter Stress steht hat einen erhöhten Bedarf an Magnesium. Lebensmittel mit hohem Magnesiumgehalt sind z.B.: Vollkornprodukte, Mineralwasser, insbesondere Heilwasser (Etikettenvergleich lohnt sich immer!), Leitungswasser mit ausreichender Wasserhärte, Leber, Geflügel, Fisch, Kakao, Nüsse, Kartoffeln, Spinat, Kohlrabi, Beerenobst, Zitrusfrüchte, Hülsenfrüchte, Bananen, Sesam, Milch und Milchprodukte.



Isst du zu viel Fett?



Fett ist schlecht verdaulich und führt deshalb zu Müdigkeit. Fett braucht zur Verdauung viel Blut im Verdauungstrakt, das fehlt dir dann zur optimalen Sauerstoff-Versorgung im Gehirn und du wirst müde und träge. Dabei ist es völlig unerheblich, welche Art von Fett das war – ob tierische oder pflanzliche Fette – die Verdauung ist gleich.

Grundsätzlich solltest du sowieso darauf achten, so wenig Fett wie möglich zu essen und wenn du Fett isst, dann sollte es ein gutes, pflanzliches Öl sein.



Isst du genug Ballaststoffe und Vollkornprodukte?



Wenn deine Mahlzeit reich an einfachen Kohlenhydraten (Weißmehl, Zucker, Süßigkeiten) war, beispielsweise Weißbrot mit Marmelade, Croissants mit Schokoaufstrich oder Buttertoast mit Honig, dann führt dies zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Danach fällt der Blutzuckerspiegel aber wieder rasant ab – und das kann müde machen. Und nicht nur müde sondern auch hungrig nach Snacks und Zwischenmahlzeiten!

Also achte darauf, dass du keine einfachen Kohlenhydrate isst, sondern auf Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel zurückgreifst. Diese lassen deinen Blutzuckerspiegel sanft ansteigen und langsam wieder abfallen.



Nimmst du genug Eisen auf?



Eisen ist ein wichtiger Bestandteil der roten Blutkörperchen unseres Blutes und unter anderem für den Sauerstofftransport und den Stoffwechsel zuständig.

Viele Frauen ernähren sich durch den ständigen Wunsch, ein wenig Gewicht zu verlieren oft nicht ausgewogen genug und erreichen daher oft nicht die empfohlene Tagesmenge.

Zusätzlich verlieren sie während der Menstruation und bei Geburten noch Eisen mit dem Blut. Bei Eisenmangel kann der Blutsauerstoff nicht mehr optimal transportiert werden und du wirst müde und schlapp.