Gebrochenes-Herz-Syndrom: 3 Aspekte, die du beachten solltest

Das Gebrochene-Herz-Syndrom tritt häufiger bei Frauen höheren Alters auf. Meist sind sie Nichtraucherinnen und haben normale Blutdruck-, Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Auslöser ist eine intensive emotionale Belastung

Das Gebrochene-Herz-Syndrom wurde im Jahr 1900 zum ersten Mal als Krankheit beschrieben.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden viele der Symptome nicht verstanden, bis sich herausstellte, dass es sich um eine Herzerkrankung handelte, die stark mit unseren Emotionen verbunden ist.

Dieses Syndrom ist u. a. auch als Tako-Tsubo-Syndrom bekannt und wird in 85% der Fälle durch eine starke emotionale Belastung oder eine intensive Stresssituation ausgelöst.

Die Reaktion unseres Herzens kann Minuten oder Stunden nach dem emotionalen Schlag stattfinden.

Was wir besonders beachten sollten ist, dass dieses Herzleiden sehr oft bei Frauen auftritt, jedoch nicht tödlich endet. Nichtsdestotrotz benötigt diese Erkrankung auf jeden Fall einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt auf der Intensivstation.

In den meisten Fällen erholen sich die Patienten wieder.

Trotzdem ist diese Reaktion des Herzens, das mit unseren Emotionen und dem psychologischen Druck unseres Umfeldes verknüpft ist, ein Anzeichen dafür, dass wir etwas ändern sollten.

Deshalb lies dir die folgenden 3 Aspekte über das Gebrochene-Herz-Syndrom genau durch.

Gebrochenes-Herz-Syndrom versus Herzinfarkt: Gemeinsamkeiten und Unterschiede



Das Tako-Tsuba-Syndrom ist eine Kardiomyopathie, die plötzlich und unvorhersehbar auftritt.

Die Symptome sind hauptsächlich folgende:

• Starke Brustschmerzen.
• Atemschwierigkeiten (Atemnot und Ersticken).
• Die meisten Patienten suchen den Notdienst auf, weil sie glauben, dass es sich um ein Herzinfarkt handelt.
• Die Untersuchungen ergeben oft dieselben Charakteristika eines Herzinfarktes, sowohl in den biochemischen Untersuchungen, als auch im Elektrokardiogramm (EKG).



Jedoch sind die Herzarterien des Patienten gesund und es bestehen keine weiteren Störungen, was schon ein erster Indiz zur Differenzierung ist.

Wir sollten bedenken, dass manchmal die Ärzte das Problem haben, zwischen zwei ähnlichen klinischen Krankheitsbildern unterscheiden zu müssen. Deshalb wird der Patient in die Intensivstation eingewiesen, um seine Konstanten zu überwachen.

Laut Kardiologen ist das Gebrochene-Herz-Syndrom mittels einer Röntgenuntersuchung diagnostizierbar.

Bei dieser Erkrankung weist nämlich der linke Herzventrikel eine kleine Anomalie auf.


Was genau ist das Gebrochene-Herz-Syndrom?



Das Gebrochene-Herz-Syndrom ist eine Kardiomyopathie, die durch Stress ausgelöst wird. Diese ist noch nicht sehr bekannt.

Diese Erkrankung wurde zum ersten mal in Japan beschrieben, und erhielt den Namen der von den Fischern verwendeten Tintenfischfallen, Tako-Tsubo, die eine aufgeblähte Form haben und deren Hals sehr schmal ist.

Das Herz der Patienten verändert vorübergehend seine Form und ähnelt diesen Fischeruntensilien.

Die Ursachen für diese Veränderung können folgende sein:

• Nach einer emotionalen Belastung, einer schlechten Nachricht, einer starken Enttäuschung oder einer sehr intensiven Stresssituation, verändert sich der linke Herzventrikel leicht.
• Diese Strukturveränderung tritt durch eine übermäßige Ausscheidung von Katecholaminen ein, einer adrenalinähnlichen Substanz, die sich in großen Mengen toxisch auf das Herz auswirkt.
• Patienten leiden an Herzrasen, Brustschmerzen, Erstickung, Schwindelgefühl, Schweißausbrüche, Blutdruckerhöhung usw.
• Diese biochemische Belastung verändert vorübergehend die Herzform.
• Die Todesrate ist sehr gering, ca. 5 Prozent der Patienten, die Komplikationen aufweisen, haben bereits eine Vorgeschichte oder befinden sich in einem hohen Alter.
• Normalerweise verbringen die Patienten einige Tage im Krankenhaus und sind nach wenigen Wochen wieder komplett erholt.



Frauen und das Gebrochene-Herz-Syndrom



Laut verschiedener Studien über dieses Leiden, tritt das Syndrom vermehrt bei Frauen zwischen 50 und 65 auf.

Nicht mehr als 10 Prozent der männlichen Bevölkerung leidet unter dieser Erkrankung. Deshalb solltest du folgende Daten beachten:

• Frauen, die die Menopause bereits hinter sich haben, gehören zur Risikogruppe. Meist sind sie Nichtraucherinnen und haben normale Cholesterin-, Blutdruck- und Blutzuckerwerte.
• Normalerweise haben diese Frauen ein sehr aktives Leben und durchleben in irgendeinem Moment eine intensive emotionale Belastung: sei es der Verlust einer nahestehenden geliebten Person, die Diagnose mit einer ernsten Erkrankung, emotionale Probleme, familiärer Stress usw.
• Ärzte raten immer wieder, so gut wie möglich mit diesen komplizierten Begebenheiten umzugehen, die uns das Leben oft ohne es voraus zu ahnen bringt.



Auch wenn es einfacher gesagt als getan ist, ist es nötig zu verhindern, dass deine Emotionen dich überfordern, bis du die Kontrolle verlierst.

Denn gerade in diesen Momenten reagiert dein Gehirn reagiert und produziert das für das Herz gefährliche Katecholamin.

Das solltest du stets im Hinterkopf behalten.