Sie wollten nur Schwangeren helfen. Doch dabei haben sie ein krebstötendes Mittel entdeckt.

Einen Impfstoff gegen Malaria gibt es bereits seit kurzem. Nun waren dänische Forscher dabei, ein Serum gegen das Virus auch für schwangere Frauen zu entwickeln, als ihnen der Zufall einen weitaus größeren Erfolg in die Hände spielte: Ein Heilmittel gegen die am meisten gefürchtete Krankheit dieses Planeten.



Eigentlich wollten sie ja einen neuen Impfstoff herstellen, um ungeborenes Leben vor dem heimtückischen Virus Malaria zu schützen, doch dabei machten Wissenschaftler der Universität von Kopenhagen eine revolutionäre Entdeckung im Kampf gegen den Krebs.



Malaria, oder auch Sumpffieber genannt, ist ein Virus, das durch den Stich einer Mücke übertragen werden kann. Diese Tropenkrankheit kann nicht von Mensch-zu-Mensch übertragen werden, sondern nur über den Stich der Stechmücke selbst.



In tropischen Gebieten ist Malaria allerdings ein großes Problem, denn die infizierten Insekten stecken jedes Jahr etwa 1,2 Millionen Menschen mit dem Virus an. Dabei sind besonders schwangere Frauen gefährdet, denn während einer Schwangerschaft ist der Krankheitsverlauf schwerwiegender als bei Nichtschwangeren. Auch der bereits entwickelte Impfstoff gegen das Virus ist nicht für Schwangere geeignet.



Deshalb machten sich die Forscher daran, einen neuen Impfstoff zu entwickeln. Dabei entdeckten sie, dass das Malaria-Protein, welches während einer Schwangerschaft die Zellstruktur der Plazenta zerstört, auf die gleiche Art und Weise auch Krebszellen angreift. Sie fanden eine Möglichkeit, dieses Protein vom Virus zu separieren. Dann kombinierten sie ein krebszerstörendes Toxin mit dem Malaria-Protein und konnten damit erfolgreich Krebszellen von innen zersetzen, ohne gesunde Zellen dabei anzugreifen. Diese neue Methode Krebs auszumerzen würde die Medizin revolutionieren und die bisher bekannten Behandlungsmöglichkeiten wie Chemotherapie, Bestrahlung oder die Operation in den Schatten stellen.



Bisher jedoch wurden nur Studien an Labormäusen durchgeführt, die diese These allerdings eindrucksvoll untermauern. Forschungsberichten zufolge liegt die Erfolgsquote, den Krebs auf diese Art und Weise zu zerstören, bei den Mäusen bei sagenhaften 90%. Der nächste Schritt ist nun, das Malaria-Protein an menschlichen Probanden zu testen, um das neue “Heilmittel” gegen Krebs für die Humanmedizin zugänglich zu machen. Die Forscher hoffen, dass sie innerhalb der nächsten 4 Jahre mit der Testphase am Menschen beginnen können.



Im Jahr 2012 erkrankten 14 Millionen Menschen weltweit an Krebs. Laut des Welt-Krebsberichts der Weltgesundheitsorganisation WHO steigt die Zahl der Betroffenen weiterhin drastisch an. Neben den bekannten möglichen Ursachen für eine Krebserkrankung wie Umwelteinflüsse und ungesunde Lebensweise, sind die Gründe für die stetig wachsende Anzahl an Erkrankten dennoch nicht geklärt.



Es bleibt zu hoffen, dass dieses Heilmittel gegen Krebs bald seinen Platz in der Humanmedizin findet, damit Millionen Leben jährlich gerettet werden können und diese erfurchterregende Krankheit endlich seinen Schrecken verliert.

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