Tipps, um den Stoffwechsel anzukurbeln

Es ist gar nicht so schwer, den Stoffwechsel auf Trab zu halten, um nicht unnötig Fett anzusetzen!

Unser Stoffwechsel ist eine Art Verbrennungsmotor, den es gilt, richtig zu betanken, damit er richtig läuft. Kommt der Stoffwechsel ins Stottern, läuft die Verbrennung nicht optimal und es kann zu ungewollter Gewichtszunahme kommen.

Guter Stoffwechsel gegen Gewichtsprobleme



Wenn du weißt, was dein Stoffwechsel mag, wie er funktioniert und wie du ihn pflegst, dann wirst du auch verstehen, warum du manchmal an Gewicht zunimmst oder verlierst.

Mit unseren Tipps sollte es dir nicht nur gelingen, etwas Gewicht zu verlieren, sondern darüber hinaus auch deine Körperzusammensetzung zu optimieren und etwas über deinen Körper zu lernen.

Keine Crash-Diäten!



Bei Crash-Diäten geht es darum, möglichst schnell Gewicht auf der Waage zu verlieren. Das funktioniert auch, leider nur nicht nachhaltig.

Bei einer Crash-Diät besteht der Hauptanteil des Gewichtsverlustes nicht aus Fett, sondern aus Wasser und Muskelmasse. Die Muskelmasse ist aber unser „Verbrennungsmotor“, hier werden die Kalorien verbrannt!

Ist der Verbrennungsmotor aber durch eine Crash-Diät verkleinert oder geschädigt, kann nach einer solchen Diät nicht mehr so viel „Muskelbenzin“ (Kalorien) verbrannt werden wie vor der Crash-Diät.

Der Grundumsatz, der sich zum größten Teil nach der Muskelmasse definiert, sinkt also. Um das Gewicht zu halten, darfst du aber wegen der kleineren Muskelmasse nun weniger essen als vorher.

Wenn du nach einer Crash-Diät wieder so isst wie vor der Diät, nimmst du somit schneller zu als vor der Diät. Dass sich deine Körperzusammensetzung im Vergleich zu vorher aber nachteilig verändert hat, sieht man nicht.

Durch die verschwundene Muskelmasse bist du nun prozentual fetter als vor der Crash-Diät. Bizarr, aber wahr!



Keine Zwischenmahlzeiten



Körperfett kann nur verbrannt werden, wenn dein Blutzuckerspiegel nicht hoch ist. Dann nämlich, wenn keine Insulinausschüttung stattgefunden hat.

Sobald du Kalorien zu dir nimmst, steigt der Blutzuckerspiegel, Insulin wird ausgeschüttet und die Fettverbrennung unterbrochen.

Lässt du zwischen den Mahlzeiten vier bis sechs Stunden die Finger von jedweder Kalorie, kann dein Körper auch Fett verbrennen.

Jede klitzekleine, auch noch so gesunde Zwischenmahlzeit (oder Milchcafe) unterbricht die Fettverbrennung, weil Insulin ausgeschüttet wird.

Schaffst du es nicht, zwischen den Mahlzeiten mindestens vier Stunden ohne Hunger zu bleiben, hat etwas mit deiner letzten Mahlzeit nicht gestimmt. Vielleicht zu wenig Ballaststoffe?



Trabst du, trabt auch dein Stoffwechsel!



Es klingt abgedroschen, aber ist sonnenklar: Je mehr du dich bewegst, desto höher ist dein Kalorienverbrauch.

Versuche daher, in deinen Alltag grundsätzlich mehr Bewegung zu integrieren. Es muss kein Marathon-Training sein, mit dem du ab heute beginnst, aber „auch Kleinvieh macht Mist“ und jede Art und Weise, in der du dich mehr bewegst, summiert sich am Ende des Tages auf.

Die Tipps sind simpel: Suche dir beim Einkaufen den Parkplatz, der am weitesten vom Eingang entfernt ist. Steige auf dem Weg zur Arbeit und zurück eine Station früher aus.

Nutze bei gutem Wetter grundsätzlich das Fahrrad. Verbiete dir Aufzüge. Trage den Müll „im Alleingang“ raus – nicht, wenn du sowieso aus dem Haus müsstest.

Laufe in der Mittagspause über Umwege zum Essen. Gehe beim Telefonieren spazieren oder auf und ab. Wenn du läufst, laufe schneller. Das bringt den Kreislauf in Schwung und Stoffwechsel und Fettverbrennung auf Trab!



Richtig und viel trinken



Das Sättigungsgefühl tritt ein, wenn ein Rezeptor am Magen einen gewissen Füll- und Dehnungszustand registriert. Dabei ist es egal, ob dann im Magen nur Suppe schwappt oder Pommes liegen.

Trinkst du also zu deinen Mahlzeiten, meldet dein Magen schneller „satt“ ans Gehirn. Getränke sind ab jetzt für dich immer kalorienfrei, alles andere sind Nahrungsmittel.

Deinen Flüssigkeitsbedarf solltest du immer mit kalorienfreien Getränken decken. Das können Kräutertees sein, aber bitte keine Früchtetees.

Früchtetee ist eigentlich nur stark verdünnter Fruchtsaft. Die Früchte werden getrocknet – und somit bleibt der Fruchtzucker in den getrockneten Obststücken enthalten.

Gießt du nun kochendes Wasser über einen Teebeutel mit getrocknetem Obst, löst du die Farb- und Aromastoffe der Früchte heraus, aber auch den Zucker. So hat eine Tasse Tee aus einem Teebeutel zwischen 3 bis 5 Kalorien.

Das klingt nach wenig, ist aber hoch gerechnet doch mehr, als man denkt. Jeden Tag 3 Tassen Früchtetee bedeutet über das Jahr gerechnet ungefähr 5000 Kalorien. Und die entsprechen 600g Körperfett.

Und jetzt stell dir vor, das wäre kein Früchtetee, sondern eine Saftschorle. Alles klar? Daher nur wirklich kalorienfreie Getränke trinken.



Schlafe lang und dunkel



Schlafmangel macht Appetit und Hunger. Wer ausgeschlafen is(s)t, greift weniger zu Snacks und Süßigkeiten. Außerdem hilft das Schlafhormon Melatonin bei der Verbrennung von Fett.

Der Körper kann dieses aber nur bei absoluter Dunkelheit bilden. Sorge also dafür, dass dein Schlafzimmer wirklich dunkel und nicht nur „abgedunkelt“ ist. Wenn du nachts aufstehst, versuche, kein Licht anzuschalten, denn das würde das Schlafhormon sofort zerstören.

Lege auch dein Smartphone mit dem Display nach unten neben das Bett, so kann kein Lichtschein vom Display deine Nachtruhe stören. Gewöhne dir eine Zubettgehzeit als feste Regel an, die es dir erlaubt, am nächsten Morgen pünktlich aufzustehen und genug geschlafen zu haben.



Nicht mit vollem Magen ins Bett!



Zwischen den letzten Kalorien und dem Zubettgehen sollten mindestens vier Stunden liegen. So hat dein Körper noch Zeit, vor dem Schlafen ein wenig Fett durch Alltagsbewegungen zu verbrennen.

Oft erledigst du ja abends noch etwas Haushaltsarbeit. Ist dein Abendessen also das erste, was du tust, wenn du nach Hause kommst, hast du danach vier Stunden Zeit für den Haushalt: Betten machen, Wäsche aufhängen, staubsaugen, Bügeln und weitere Alltagsbewegungen, die für Bewegung und Fettverbrennung sorgen.

Legst du dich mit vollem Bauch ins Bett, findet kaum eine Fettverbrennung statt. Denn jede Bewegung verbrennt zusätzlich Kalorien und somit Fett! Und zugegeben: mit vollem Bauch schläft es sich doch auch schlecht, oder?